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Sozialistische Jugend Niederösterreich

Schrift:

Steindl/Beer: "Wer bei der Bildung spart, spart bei Zukunftschancen junger Menschen!"


09. November 2009

Utl.: StudentInnen haben Folgen schwarz-blauer Kaputtspar-Politik zu tragen =


St. Pölten (OTS) - "Unsere Jugendlichen müssen auf dem
internationalen Arbeitsmarkt konkurrenzfähig sein - deswegen darf auf
keinen Fall im Bildungsbereich gespart werden. Der Ausbau der Bildung
hat oberste Priorität", erklärt der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer
Günter Steindl. Die Proteste in zahlreichen Universitätsstädten in
ganz Österreich würden einmal mehr auf die eklatanten Mängel und
Budgetnöte im österreichischen Bildungssystem aufmerksam machen.

 

"Die StudentInnen haben heute mit den Konsequenzen der schlechten
Bildungspolitik der Schwarz-Blauen Bundesregierung zu kämpfen. Diese
hat in den Jahren 2000 bis 2006 den Geldhahn zugedreht,
Studiengebühren eingeführt, Zugangsbeschränkungen installiert und die
Mitbestimmungsrechte der Studierenden zertrümmert", so Steindl und
der Vorsitzende der Vorsitzende der SJ NÖ, Andreas Beer.

 

Die Verantwortlichen dürften auf gar keinen Fall zum Alltag übergehen
ohne für die Studierenden qualitative Verbesserungen bei
Infrastruktur und Lehrinhalten herbeigeführt zu haben.

 

"ÖVP-Antiwissenschaftsminister Hahn hat keine Schritte unternommen um
Verbesserungen an Österreichs Universitäten herbeizuführen. Durch
seine Untätigkeit sind StudentInnen weiter mit überfüllten Hörsälen
und schlechter Lehrqualität konfrontiert! Darum ist es nötig, die
Bildungsausgaben langfristig auf 2Prozent des BIP zu erhöhen und als
Soforthilfe eine Bildungsmilliarde zu Verfügung zu stellen!", so SP
NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl.

 

Die Sozialistische Jugend Niederösterreich erhob anlässlich der
StudentInnenproteste die Forderung nach der Errichtung einer eigenen
staatlichen Universität für das Bundesland Niederösterreich.
"Niederösterreich ist das einwohnerInnenstärkste Bundesland und hat
außer der Weiterbildungsuniversität Krems keinen eigenen staatlichen
Universitätsstandort. StudentInnen aus Niederösterreich sind daher
gezwungen, Jahr für Jahr zu einem Universitätsstandort außerhalb des
eigenen Bundeslandes zu pendeln oder sogar Geld für einen
StudentInnenheimplatz in der Nähe des Uni-Standortes zu berappen", so
der Landesvorsitzende der SJ Niederösterreich Andreas Beer.

 

"Der Finanz- und Wissenschaftsminister dürfen sich hier nicht aus der
Verantwortung stehlen", so Steindl und Beer abschließend: "Unsere
Jugendlichen haben eine Rechte auf faire und gleiche Bildungschancen.
Als es darum ging, den Banken Geld zuzuschießen, hat der
Finanzminister nicht gezögert - und die Bildung der jungen Menschen
ist wichtiger als die Bonuszahlungen für Manager."

 

Rückfragehinweis:

Sozialistische Jugend NÖ, Kastelicg. 2, 3100 St. Pölten, Tel.: 02742/2255-222, presse@sjnoe.at; www.sjnoe.at

 

SJ NÖ: Eine Uni endlich auch für Niederösterreich!


05. November 2009

Utl.: Eigener Uni-Standort würde Entlastung und Verbesserung der Lehre bringen =

St. Pölten (OTS) - Die SchülerInnen- und StudentInnenproteste der

letzten Wochen und Monate machten wieder auf die drastische Situation

im Bildungssektor aufmerksam. Überlastung und eklatante Budgetengpässe

prägen vor allem das Bild an Österreichs Universitäten.

  

"Da an Österreichs Universitäten meist kein akzeptabler

Lehrbetrieb mehr stattfinden kann, zeigen wir uns als Sozialistische

Jugend Niederösterreich mit den protestierenden StudentInnen in Wien

und anderen Universitätsstädten solidarisch. Den heutigen

bundesweiten Protesttag unterstützen wir mit voller Kraft!", so

Andreas Beer, Landesvorsitzender der SJ NÖ.

 

Für die Verbesserung der Lehrqualität an den Universitäten in

Österreich bringt die SJ NÖ einen konkreten Vorschlag in die

Diskussion ein:

 

Niederösterreich verfügt als einwohnerInnenstärkstes Bundesland

über keinen eigenen staatlichen Universitätsstandort. "Wir denken,

dass es an der Zeit ist, auch in NÖ eine staatliche Uni zu errichten.

Dies würde StudentInnen wie auch die Uni Wien entlasten und zu einer

Verbesserung der Lehrqualität führen", erklärt Beer.

 

Dass ein derartiges Projekt Geld kostet ist klar: "Wer bei der

Bildung spart, spart bei den Zukunftschancen junger Menschen! Für

Bildung muss also ausreichend Geld in die Hand genommen werden.

Österreich ist gerade bei den Hochschulen im internationalen

Vergleich weit abgeschlagen. Da in Österreich Vermögen wenig bis gar

nicht besteuert wird, ist klar wo das Geld für Bildung herkommen

muss", so Andreas Beer abschließend.

 

Rückfragehinweis:

SJ Niederösterreich, Kastelicg. 2, 3100 St. Pölten

Tel.: 02742/2255-222, presse@sjnoe.at; http://www.sjnoe.at/

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